Aktuelles von der Bürgerinitiative "Unser Kornberg"



Das Fichtelgebirge und mit ihm der Kornberg dient als Knotenpunkt als Hot Spot, für vielerlei Tierarten, die hier einen genetischen Austausch durchführen.
Es sind dies Auerhuhn, Haselhuhn, Rothirsch, Luchs, Wildkatze, Fischotter, Dreizehenspecht, Rauhfuß- und Sperlingskauz und andere. Aus wildbiologischer Sicht ist das Fichtelgebirge ein "Knotengebirge" im Kreuzungspunkt mehrerer Mittelgebirge: Frankenwald, Erzgebirge, Kaisergebirge, Oberpfälzer und Bayerischer Wald, Fränkische Alb. Es dient somit als Trittstein und Austausch-Region für diese Arten, die als Kleinpopulationen auf die Zuwanderung in diesen Mittelgebirgen und im Fichtelgebirge selber angewiesen sind. Wenn dies nicht mehr gegeben ist oder durch touristische Infrastruktur zerstört und der Austausch unterbunden wird, verarmt das Genom der Arten und es kommt zu Inzuchtdepressionen. Dies führt letztlich zum Aussterben der Populationen. Bei allen großmaßstäblichen und teuren Rettungsaktionen von Tieren (weltweit !) spielt das eine entscheidende Rolle. Isolierte Populationen sterben kurz- oder mittelfristig aus !

Daher ist es aus wildbiologischer Hinsicht extrem wichtig, diese Trittsteine, also die "Arme" und das Knotengebirge selber vor massiven Störungen durch unsinnige, naturwidrige Installationen zu bewahren. Nur dann sind Tierwanderungen möglich (die uns immer verborgen bleiben, wenn die Tiere nicht besendert sind) und nur dann können diese Populationen langfristig überleben.


Hot Spot Fichtelgebirge (südlich des Oberpfälzer Wald der Bayerische Wald):



Beschreibung / Zielsetzung Gegenmaßnahmen
Verkehrswege zerschneiden zunehmend die Lebensräume von Tieren. Dadurch erhöht sich das Risiko von Wildunfällen. Weitere Aspekte sind die eingeschränkten täglichen oder jahreszeitlichen Wanderungen und die genetische Verarmung durch mangelnden Individuenaustausch. Sie können im schlimmsten Fall zu einem Aussterben von Populationen führen. Die genannten Zerschneidungseffekte werden durch den Bau von Grünbrücken vermindert. In einem "Konzept zur Erhaltung und Wiederherstellung von bedeutsamen Wildtierkorridoren an Bundesfernstraßen" des Bayer. Landesamtes für Umwelt, wurde der Bau einer Grünbrücke im Rehauer Forst in die höchste Priorität eingestuft. Soviel ich weiß, hat diese Brücke fast 4 Millionen Euro gekostet. Beinahe ebensoviel soll das Touirismusprojekt kosten. Muss man jetzt nicht verstehen...!


Ein weiteres Bild zeigt die Region Kornberg mit seiner sehr hohen Bedeutung für das Landschaftsbild und den Turm selber als ein Bauwerk mit sehr hoher Fernwirkung.





12.Januar 2018
An diesem Freitag war es soweit: Die ersten 500 Unterschriften der BI Unser Kornberg wurden an Herrn Landrat Dr. Bär im Landratsamt Hof übergeben! Es folgte ungefähr eine Stunde, die sich der Landrat für uns, vertreten durch meine Frau und mich, Zeit nahm, sich unserer Sorgen bezüglich der Zukunft des Kornbergs anzunehmen. Anwesend waren auch Herr Krippendorf, der "Planer" des Projekts, sowie Vertreter der Frankenpost, von Euroherz und Oberfranken TV.
Die Herren Dr. Bär und Krippendorf waren zwar aufmerksame Zuhörer, allerdings, wie zu erwarten war, wichen sie keinen Zentimeter von Ihrer Sicht der Dinge ab. Beide sind sehr höflich und nett, beide sind aber auch politische Vollprofis, die ein Gespräch schon einmal in "ihre" Richtung lenken könnnen. Ein positives Resultat für uns sieht anders auch, leider, aber vielleicht können wir noch einmal 500 Unterschriften überreichen. Bitte helft uns dabei, diese Zahl zu erreichen!


Am 24. November 2017 Öffentliche Veranstaltung zum Thema Tourismus am Kornberg. Wo? In Rehau, in der Pausenhalle des Schulzentrums in der Pilgramsreuther Straße. Es wäre sehr schön, wenn sich viele Gegner dieses Projekts einfinden würden. Es ist wichtig, dass wir Geschlossenheit zeigen und das Vorhaben ablehnen

Am 17. November 2017 "Inner Circle" um 19 Uhr im "El Gusto" (Maxplatz, Rehau)


Frankenpostartikel vom 11.11.2017



Meine Reaktion darauf in Form eines Leserbriefs (12. 11. 2017):
Informationspoltik mangelhaft
Der Hüttenbesitzer am Kornberg will die Hütte verkaufen oder abreißen, wenn sich kein Käufer findet. Schon vor einigen Wochen habe ich erfahren, dass "die Hütte wohl weichen muss für eine moderne Gastronomie". Sollte sich jetzt aber ein Käufer für die Hütte finden, wie vereinbart sich das dann mit einer modernen Gastronomie? Wenn nicht einmal Herr Hertel weiß, wie es weitergehen soll, wirft das schon ein schlechtes Licht auf die verantwortlichen Planer. Kommt die Hütte weg? Wird sie verkauft? Wird sie vielleicht sogar umgebaut und bleibt bestehen? Der Hüttenbesitzer spricht von einer Gasleitung zur Hütte, davon steht aber nichts in den Planungen, die Rede ist immer nur von Wasser- und Abwasserleitungen.Man kann gespannt sein auf die "Öffentliche Versammlung" am 24. 10. in Rehau. Mein Vorschlag: Ich bin für einen Status Quo am Kornberg, ohne Base Camp und geöffnete Straßen und Wege! Das voreilige und teure Projekt muss jetzt beendet werden! Die Kornberghütte, wie sie schon besteht, soll aber so bleiben wie sie ist. Die Kosten für Wasser, Abwasser, Heizung könnte ein Förderverein stemmen (zuminedst einen Teil), dessen Zusammensetzung zu klären sein sollte (Ich glaube, es gibt viele Freunde der Hütte). So wird vielleicht ein Pächter oder Käufer zu finden sein.
Die Idee mit dem Förderverein stammt von Hans Popp. Selb).

31. Oktober 2017

Ein sehr sachlicher Artikel von Herrn Faltenbacher über unseren "Widerstand" gegen die touristische Erschließung des Kornbergs und unsere Bürgerinitiative gegen den Ausbau des Tourismus am Kornberg. Wir freuen uns sehr, dass wir die Möglichkeit bekommen, unser Anliegen bekannt zu machen und auf eine sachliche Unterredung!

"Der Rehauer Peter Geißler ist ein entschiedener Gegner der Pläne, den Tourismus am Kornberg auszubauen, wie es die Kreistage Wunsiedel und Hof gemeinsam beschlossen haben. Zusammen mit Gleichgesinnten hat Geißler eine Bürgerinitiative gegründet: Mit der Online-Petition "Bitte keinen ,von Amts wegen' verordneten Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg" wollen die Gegner des Projektes verhindern, dass der geplante "Bikepark" am Hausberg von Schönwald entsteht. "Wir haben bereits 324 Unterschriften mit dieser Petition gesammelt", freut sich Peter Geißler beim ersten Treffen der Initiative im Restaurant El Gusto in Rehau. Mehr als 30 Interessierte kamen, um mehr über die Aktivitäten der Initiative zu erfahren. "Ich freue mich besonders, dass unsere Online-Petition viele Unterstützer gefunden hat. Alle sind unserer Meinung, dass das Naturidyll Kornberg so bleiben soll wie es ist", erklärt Geißler.

Er hat große Bedenken, dass sich die Mountainbiker auf ihre ausgewiesenen Trails - markierte Strecken - beschränken und stattdessen querfeldein durch Wiesen und Wälder fahren. "Man rechnet mit 10 000 Sportlern im Jahr. Das verträgt der Kornberg mit seiner Natur und seiner außergewöhnlichen Tierwelt nicht." Geißler erinnert an seltene Tierarten wie Wildkatzen, Luchse oder Auerhähne, die bei zu viel Spektakel die Region verlassen würden.

Zusammen mit dem Landkreis Wunsiedel und den Städten Rehau, Schwarzenbach an der Saale, Schönwald, Selb, Marktleuthen und Kirchenlamitz will der Landkreis Hof die Attraktivität für den Tourismus am Großen Kornberg steigern. Mit sieben Gegenstimmen quer durch alle Fraktionen hat sich der Hofer Kreistag im Juli dafür ausgesprochen; in Wunsiedel stimmten zwei Grünen-Kreisräte gegen die Umsetzung des Projektes. Mehrere Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade sollen Rad-Touristen anlocken. Die Gesamtinvestition für dieses Vorhaben liegt Schätzungen zufolge bei 3,3 Millionen Euro.
Geißler betont, dass "es uns nicht darum geht, die Sportler vom Kornberg zu vertreiben. Wir wollen aber kein Sportzentrum, zu dem die Massen strömen und die Ruhe am Kornberg stören". Peter Geißler kritisiert die Entscheider in den Landkreisen und den beteiligten Kommunen: "Es war ein voreiliger Beschluss. Mit den betroffenen Bürgern hätte man bereits im Vorfeld reden müssen." Es sei immer noch genug Zeit, bei einem Termin vor Ort die Vor- und Nachteile gemeinsam abzuwägen. "Die bestehende Hütte soll abgerissen werden und einem professionellen Gastronomiebetrieb weichen. Das muss nicht sein."
Nach Peter Geißlers Überzeugung ist es auch nicht notwendig, den Kornberg in das Wasser- und Abwassernetz einzubinden. "Nachdem die früher diskutierte künstliche Beschneiung der Skipiste vom Tisch ist, brauchen wir auch keinen Anschluss an die Wasserversorgung."
Diesem Argument widerspricht Landrat Dr. Oliver Bär entschieden: "Selbst wenn wir nur den Lift dauerhaft betreiben wollen, brauchen wir Toiletten und damit auch Wasser am Kornberg." Bär betont, dass es ihm wie dem gesamten Kreistag sehr wichtig sei, bei allen Entscheidungen die Bevölkerung mitzunehmen: "Der Schutz von Natur und Umwelt hat für uns einen hohen Stellenwert", betont er. Um die Bürger ausgiebig über das Kornberg-Projekt zu informieren, findet am 24. November im Rehauer Schulzentrum eine Informationsveranstaltung statt, an der neben Vertretern der beiden Landkreise auch die betroffenen Gemeinden teilnehmen werden. "Wir sind zu jeder Zeit bereit mit den Bürgern zu diskutieren", versichert Bär.
Klaus Jaschke, Bürgermeister von Schönwald, sieht in den Aktivitäten am Kornberg "eine Chance für die Region". Auch er legt Wert auf eine Lösung, die Natur und Umwelt berücksichtigt. "Es ist die einmalige Möglichkeit, unseren Hausberg für Touristen, aber auch für die Bürger der Region interessant zu gestalten."

27. Oktober 2017

Zum BI-Treffen am Freitag, den 27. 10., im "El Gusto" in Rehau: Zum ersten "richtigen" Teffen der BürgerInitiative" Unser Kornberg soll bleiben wie er ist" konnte ich erwartungsgemäß viele Unterstützer begrüßen.
Es kamen 31 Interessierte in's El Gusto, so dass sogar noch einige Stühle aus dem Nebenraum geholt werden mussten. Nach einer kurzen Einleitung meinerseits begannen umgehend angeregte Gespräche und "heiße" Diskussionen. (Zur Ergänzung eine weitere Zahl: die Unterschriftenliste ist in der Zwischenzeit auf 324 angewachsen)

Schnell wurde klar, dass sich die meisten der Anwesenden von der Politik schlecht oder gar nicht informiert fühlten. Einige der geplanten Vorhaben konnte ich kurz darstellen, das Fazit war schnell gefunden, die Ansage an die Politik war klar: "So nicht!"
Wir verblieben abschließend mit dem Vorhaben, ein kleineres Gremium zu bilden, das unser weiteres Vorgehen "beschließen" soll. Näheres dazu erfahrt Ihr hier und/oder auf facebook.

14. Oktober 2017

Ein Artikel in der Frankenpost, Ausgabe Selb/Rehau, von unserem überaus aktiven Mitstreiter Hans Popp.

Der Rehauer Peter Geißler ist entschiedener Gegner der von den Kreistagen Wunsiedel und Hof gemeinsam beschlossenen Aktivierung des Mountainbike-Tourismus auf dem Kornberg. Nun hat Geißler eine Bürgerinitiative gegründet: Die trifft sich erstmals am 27. Oktober in Rehau. Den Ursprung der Initiative bildete Geißlers Online-Petition "Bitte keinen ,von Amts wegen' verordneten Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg". Bislang tragen 228 (aktuell 254 Personen)Personen die Petition durch ihre Unterschrift mit. Wie Geißler berichtet, umfasst die neue Bürgerinitiative aktuell einen harten Kern von zwölf Personen. "Bis auf einen kommen alle aus Rehau", sagt er.

Dieser eine ist der Selber Hans Popp. Viele kennen den Förster im Ruhestand als Naturschutzwart des Fichtelgebirgsvereins, als Aktiven des Vereins Europäische Natur- und Kulturlandschaft Häuselloh (ENKL) und als Naturfreund. "Jetzt spreche ich aber ganz als Privatmann", betont er. Und als solcher sorgt er sich um die Zukunft des Kornbergs. "Mein großes Anliegen ist es, die Seele und das innere Wesen des Kornbergs zu erhalten."
Hans Popp verweist auf das Buch "Der Große Kornberg - eine hohe Bastey" von Klaus Müller. Durch dieses Werk und die beiden Kornbergranger Willi Kießling und Karl-Heinz Turhober sei er zum echten Kornbergfan geworden. Die alten Geschichten und Sitten rund um den Kornberg haben ihn tief beeindruckt - etwa der Brauch des fahrenden Volkes, nahe der Hirschstein-Ruine jener zu gedenken, die bei Zigeuner-Massakern ihr Leben verloren haben. "Solche Dinge wird der Radtourismus überdecken", befürchtet Hans Popp. "Sicher kann man den Kornberg aus seinem Dornröschenschlaf wecken; aber das könnte man doch auch tun, indem man tiefer in seine reiche Geschichte eindringt." Die Bemühungen der beiden Kreistage um den Tourismus seien ehrenwert. Allerdings sollten die "Macher" auch diese stille Seite des Kornbergs zur Kenntnis nehmen, findet Hans Popp - der übrigens selbst Mountainbike fährt. Wie eine alternative Planung für den Großen Kornberg aussehen könnte, das sei Aufgabe der Experten an den beiden Landratsämtern. "Wir wollen gar keinen Vorschlag machen", sagt er, "wir wollen deutlich machen, dass es Menschen gibt, die mit den Plänen, wie sie jetzt sind, nicht einverstanden sind."

Hier ein kleiner Einwand: Wir wollen durchaus Vorschläge machen. Darüber diskutieren wir am 27. Oktober.

Derweil sammelt die BI weiter Unterschriften. Die Petition "Bitte keinen ,von Amts wegen verordneten' Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg" ist online um 90 Tage verlängert worden, berichtet Hans Popp. Außerdem will er Unterschriftenlisten auslegen. Wo die zu finden sind, könne man bei ihm unter der Telefonnummer 09287/60307 erfragen. "Wir wollen den Radtourismus nicht verhindern", sagt er, "aber wir wollen ein Übermaß verhindern."


15. Oktober 2017

Meine Antwort auf folgenden Kommentar in der Frankenpost:

Wir alle sollten von einem Mitarbeiter der Presse einen sachlichen Artikel erwarten dürfen. Der Verfasser schreibt:
"Eine sehr kleine Minderheit will ein Projekt verhindern, das der (wieder mal schweigenden) Mehrheit eigentlich gefällt." Die angesprochene kleine Minderheit besteht aus über 250 Unterzeichnern meiner online-Petition gegen Tourismus am Kornberg. Mag sein, dass diese Zahl klein ist, verglichen mit der Einwohnerzahl unserer Region, aber wo ist denn die "schweigende Mehrheit?" Sitzt diese etwa hier in den Rathäusern und Landratsämtern? "Die Mehrheit schweigt mal wieder" - das sollte der Autor genau dieser Mehrheit anlasten (wenn es sie denn gibt), und nicht unserer Initiative.
"Es soll auch nicht wieder eine Chance zerredet werden", heißt es noch. Welche soll das sein? Etwa "Der Tourismus schafft Arbeitsplätze, bringt Geld in die Region. Touristen tanken - in Tschechien, kaufen ein - in Tschechien. Auch Dutzende Hotel- und Restaurantbesitzer in Spielberg, Niederlamitz, Groß-Wendern, Brunn, Steinselb, etc. werden sich über diese neue Chance freuen".
Man muss nicht immer mehr Flächen auf dem Tourismus-Altar opfern, das belegt z. B. ein Frankenpostartikel vom 10. Oktober (in Auszügen):
"Industrie und Handwerk im Fichtelgebirge boomen, es ziehen mehr Leute zu als weg. "Die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie noch nie".
"Die Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen, der Arbeitslosenquote, der Zahl der Beschäftigten und des pro Person verfügbaren Einkommens ist ein Grund, von einer echten und belastbaren Trendwende im Fichtelgebirge zu sprechen".
"Obwohl sich der Landkreis (Wunsiedel) sehr gut entwickelt hat, gibt es noch viele weitere Aspekte, von denen eine gute Zukunft für die Menschen in der Region abhängt: angefangen von einer guten ärztlichen Versorgung über einen attraktiven Öffentlichen Nahverkehr, die Digitalisierung bis zur intakten Infrastruktur in der auch weiter an Bevölkerung verlierenden Region". Nirgends eine Erwähnung eines etwa fehlenden Tourismus'.
Wir alle, die wollen, dass der Kornberg so bleibt wie er ist, finden, das Fichtelgebirge hat Lebensqualität. Auch ohne Tourismus am Kornberg!

14. Oktober "2017

Als Reaktion auf den Artikel vom 12. Oktober erschien heute ein Kommentar dazu (verfasst von einem Andreas Godawa) in der Frankenpost.

Aber manchmal schwillt einem schon der Kamm, wenn eine Minderheit, eine sehr kleine noch dazu, ein Projekt verhindern möchte, das der (wieder mal schweigenden) Mehrheit eigentlich gefällt.
Natürlich ist es jedermanns Recht und Pflicht, sich zu Wort zu melden, wenn er Unrecht befürchtet. Aber ist es denn Unrecht, aus einem nicht mehr rentablen Skilift ein Ausflugsziel für Sportler und Familien zu machen? Ist es falsch, eine boomende Sportart, die unwidersprochen wie alles andere auch ihre Auswüchse hat, in geregelte Bahnen zu lenken und sowohl den Radlern als auch der Natur genügend Platz einzuräumen? Ist es eine Belastung der Umwelt, wenn man einen Berg, der noch vor wenigen Jahren von der Bundeswehr und vielen Skifahrern genutzt wurde, jetzt für neue Ideen und Sportarten öffnet?
Andere Regionen profitieren von ihrer Natur und schaffen es, Tourismus und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Und mal im Ernst: Es gibt Schlimmeres als Fahrradfahrer an einer Flanke des Kornbergs. Man muss keinen Glaubenskrieg wegen eines Mountainbike-Parks beginnen. Wir sprechen nicht von einem Atomkraftwerk oder einer HGÜ-Trasse. Es wäre schön, wenn nicht wieder eine Chance zerredet würde. Auch nicht von einem harten Kern von gerade mal zwölf Gegnern."


12. Oktober 2017

Nach einem Telefonat mit dem Redakteur der Frankenpost, Ausgabe Rehau, erschien heute dieser Artikel in der Frankenpost. Wie daraus ersichtlich ist, findet eine BI-Versammlung statt am 27. Oktober, 19 Uhr, im El Gusto in Rehau.







"Gründungsversammlung" der Bürgerinitiative "Unser Kornberg" am Freitag, den 15. September um 15 Uhr. Treffpunkt ist die Praxis Dr. Mai am Maxplatz in Rehau.